Apfelgarten Dresden Strehlen

Apfelgarten Dresden Strehlen

Montag, 24. Oktober 2016

Zu Besuch im Apfelgarten

RegelmĂ€ĂŸig erhalten wir Anfragen von verschiedenen Institutionen, die gerne unseren Garten besuchen möchten, um mehr ĂŒber das "Konzept Gemeinschaftsgarten" zu erfahren oder sich Anregeungen fĂŒr eigene Gartenprojekte zu holen. Wir freuen uns sehr ĂŒber das große Interesse! Wenn es zeitlich passt, versuchen wir immer diese kurzen (Ein-)FĂŒhrungen zu ermöglich.

Am 23. August war ein Schulprojekt der 121. Oberschule zu Besuch im Apfelgarten. Die SchĂŒlergruppe will ihren verwilderten Schulgarten StĂŒck fĂŒr StĂŒck in einen Nutz- und Freizeitgarten umwandeln. In verschiedenen GemeinschaftsgĂ€rten wollten sie sich dazu Tipps holen. Unser Gartenexperte Volker hatte eine Apfelverkostung vorbereitet und die verschiedenen Pflanzen in unserem Garten vorgestellt sowie die vielen Fragen interessierter SchĂŒlerinnen und SchĂŒler beantwortet.

Einen Monat spĂ€ter, am 21. September kamen ca. 50 SchĂŒlerinnen und SchĂŒler der 70. Grundschule in den Apfelgarten fĂŒr einen Aktionsvormittag zum Thema Ernte. Diese Veranstaltung wurde in Kooperation mit der Projektgruppe Junges GemĂŒse durchgefĂŒhrt, die Bildungsarbeit fĂŒr Kinder in GemeinschaftsgĂ€rten umsetzen. Zusammen mit unseren GemeinschaftsgĂ€rtnern Volker, Paula und Thomas wurden Äpfel verkostet, KrĂ€uterbutter hergestellt und Wintergetreide ausgesĂ€t. Spontan wurden noch weitere Programmpunkte eingefĂŒhrt, wie "im frischgesensten Gras rumtollen" und "RegenwĂŒrmer beobachten".

Einmal jĂ€hrlich kommen Studierende des internationalen Masterstudiengangs "Tropical Forestry" der TU Dresden in den Apfelgarten. Der Besuch bei uns am 12. Oktober war Teil ihrer Tagesexkursion in Dresden zum Thema "Urbane GĂ€rten". Nachdem sie in der ersten TageshĂ€lfte die Kleingartenanlage Höhenluft besucht hatten, diente der Nachmittag dazu, eine alternative Form des stĂ€dtischen GĂ€rtnerns kennenzulernen. Maxi vom Apfelgarten hat ihnen dazu etwas ĂŒber die Entwicklung unseres Gartens, die Gemeinschaft, als auch das Gartennetzwerk erzĂ€hlt. Die Studierenden, die meist aus sĂŒdlichen und warmen LĂ€ndern in Afrika, Asien, Lateinamerika und Europa kommen, haben der KĂ€lte und dem langen Tag getrotzt - Interesse gezeigt und viele Fragen gestellt, z.B. ob wir Auswerten, wie viel Ertrag wir pro FlĂ€che haben. Naja, noch nicht, aber das wĂ€re vielleicht mal eine Überlegung... ;-).



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