Apfelgarten Dresden Strehlen

Apfelgarten Dresden Strehlen

Freitag, 5. Juni 2015

Veredelungsworkshop im Apfelgarten - So wars!



Unser Apfelgarten gr├╝nt und gedeiht! Welch ein Unterschied zu der Zeit vor einem Jahr, wo wir gerade mit dem Anlegen der ersten Beete begonnen hatten. Und nun konnte auch endlich der erste Seitentriebe-Workshop im Apfelgarten stattfinden. Durchgef├╝hrt wurde der Workshop von Volker Croy, der selber viel Erfahrung mit der Veredelung von Obstb├Ąumen mitbringt. Unterst├╝tzt wurde er dabei von Sebastian Kaiser. Das Fotographeren ├╝bernahm Britta Pichler.

Der Workshop selbst bestand aus drei Teilen, einer theoretischen Einf├╝hrung, einem ├ťbungsteil mit Weidenholz und dem Veredelungsteil mit ├äpfeln. Zur Einf├╝hrung bekamen die Teilnehmer ein Handout mit den wichtigsten Veredelungsmethoden f├╝r Fr├╝hjahres- und Sommerveredelung ausgeh├Ąndigt. Dieses wurde durchgesprochen und die Methoden kurz erkl├Ąrt.


Zur besseren Verst├Ąndlichkeit wurden die Griffe an Weidenholz gezeigt. Weide eignet sich gut zum ├ťben, da die Rinde sich leicht l├Âst und das Holz d├╝nn und sehr weich ist.Auch sind komplizierte Schnitte einfacher durchzuf├╝hren. Anschlie├čend konnten die Teilnehmer die gezeigten Schnitte selbst ├╝ben. Volker unterst├╝tzte bei Fragen und zeigte auf Wunsch nochmals verschieden Schnitte. Die Teilnehmer wurden auch von Sebstian unterst├╝tzt oder halfen einander.
Mit scharfen Messern ist vorsichtig umzugehen - und so gab es ein paar Verletzungen durch stumpfe Messer. Auch Volker selbst erlitt durch sein allerdings sehr scharfes Messer beim Zeigen des V-Schnitts f├╝r die Johannisbeerenveredelung einen stark blutenden Schnitt. So konnten die Kursinhalte erweitert werden um die Demonstration der blutstillenden Wirkung von Schafgarbe (unter Anleitung von Sebastian).


Nach ausgiebigem ├ťben an Weidenholz waren die Teilnehmer bereit f├╝r das Arbeiten mit den bereitgestellten Apfel-Unterlagen (M9 und MM106) und den bereitgestellten oder mitgebrachten Sorten. Bleliebt waren die Varianten Okulation (Augenveredelung), Kopulation (Kopfveredelung) und Spaltpfropfen.
Die meisten Teilnehmer veredelten ein bis zwei B├Ąume um Probleme mit Sortenunvertr├Ąglichkeiten (manche m├Âgen sich nicht und wachsen nicht zusammen) durch Streuung zu verringern.



Zum Schluss gab es noch Hinweise zur Erkennung wann die Veredelung angewachsen ist und welche Schritte im folgenden Jahr durchzuf├╝hren sind. Schlie├člich konnten alle mit ihren veredelten B├Ąumchen nach Hause gehen.

Vielen Dank an Volker und Sebastian f├╝r den gelungenen Workshop und Britta Pichler f├╝r die wundersch├Ânen Fotos!


Es wird sicherlich nicht die letzte Veranstalung im Apfelgarten sein.
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